Erstes regionales Netzwerktreffen zur KlimaExpo.NRW: Klimaschutz als Fortschrittsmotor im Bergischen Städtedreieck

30.03.2015

Rund 40 Interessierte nahmen am 10. März 2015 am Netzwerktreffen des Bergischen Städtedreiecks als regionaler Partner der KlimaExpo.NRW teil. Die KlimaExpo.NRW ist zugleich Leistungsschau und Ideenlabor für den Standort NRW – und das nicht nur an einem Ort und an einem Tag, sondern landesweit bis 2022. Dabei steht die positive Wirkung von Klimaschutz-Maßnahmen für Wirtschaft und Gesellschaft im Fokus. Über die Chancen, die sich der Region dadurch bieten, ging es bei diesem ersten Treffen in der Villa Media.

Hochkarätige Referenten vom Land, der Bergischen Universität, der Neuen Effizienz, der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft  und der KlimaExpo.NRW gaben den Teilnehmern des ersten Netzwerktreffens Einblicke, welche Chancen sich der hiesigen Wirtschaft durch Klimaschutz und Umweltwirtschaft bieten. So hob Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, in seinem Vortrag „Klimaschutz ist Fortschrittsmotor“ hervor, dass „Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Klimaanpassung nicht nur aus ökologischer Sicht bedeutsame Themenfelder sind, sondern vielmehr auch Motor für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.“

Frau Alexandra Landsberg, Referatsleiterin für Umweltwirtschaftsstrategie und Strukturpolitik im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, stellte anschließend in ihrem Vortrag die Chancen für die Umweltwirtschaft im Bergischen Städtedreieck dar. Sie zeigte sich sehr beeindruckt von der Entwicklung, die die Region in den letzten Jahren in der regionalen Zusammenarbeit sowie in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Ressourceneffizienz vollzogen hat.

Chancen für das Bergische Städtedreieck

Für das Städtedreieck bietet die Kooperation mit der KlimaExpo.NRW vor allem die Möglichkeit, Projekte von regionalen Unternehmen und Akteuren beim Land zu präsentieren und sie so auch über die Region hinaus bekannt zu machen. Dazu wird derzeit von der Bergischen Gesellschaft ein dezentrales Konzept entwickelt. „Die KlimaExpo.NRW läuft bis 2022. Diese Zeit nutzen wir, um gute Ideen sowie bereits auf den Weg gebrachte Projekte zu sammeln, die dazu beitragen, das Städtedreieck als Vorreiter für den Klimaschutz auszuzeichnen und positiv zu positionieren“, so Carsten Zimmermann von der Bergischen Gesellschaft, „damit ist die KlimaExpo.NRW zugleich Leistungsschau und Ideenlabor“. Dass es bereits eine beachtliche Anzahl an Projekten gibt, zeigten die Beispiele, die Jochen Stiebel (Neue Effizienz), Dr. Nils Neusel-Lange (Bergische Universität Wuppertal) und Dr. Holger Berg (Wuppertal Institut) kurz vorstellten: Projekte wie die EffizienzHausRoute, das SusLab.NWE oder die iNES-Box - die intelligente Ortsnetzstation verdeutlichen, wie erfolgreich Klimaschutz und erneuerbare Energien im Städtedreieck schon jetzt erforscht und betrieben werden.

Bereits von der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet sind die Wuppertaler Nordbahntrasse und das SusLab.NWE des Wuppertal Instituts.

 Nach diesem ersten regionalen Netzwerktreffen wird der nächste Schritt auf dem Weg zum dezentralen Konzept des Bergischen Städtedreiecks eine Ideenwerkstatt sein (vorr. Anfang Mai 2015), die das Alleinstellungsmerkmal der Region definieren, bestehende Projekte für eine Leistungsschau identifizieren und Vorschläge für ein Ideenlabor generieren soll. Daraus soll sich dann bis Ende Juli 2015 der Beitrag des Bergischen Städtedreiecks zur KlimaExpo.NRW im dezentralen Konzept festschreiben.  

 

Das Bergische Städtedreieck ist Partner der KlimaExpo.NRW

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur KlimaExpo.NRW am 30. Juni 2014 haben die Regionen in NRW, darunter auch das Bergische Städtedreieck, mit dem Land beziehungsweise der KlimaExpo.NRW-Agentur eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Bergische Städtedreieck arbeitet in den Bereichen Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Klimaanpassung seit Jahren intensiv und erfolgreich zusammen. Die Bergische Gesellschaft hat Ende letzten Jahres einen Förderantrag zur Erarbeitung eines dezentralen Konzeptes zur KlimaExpo.NRW gestellt, der nun bewilligt wurde. Bis Ende Juli 2015 erarbeiten die Akteure der Region jetzt ein Konzept, das aufbauend auf einem Alleinstellungsmerkmal regionale Veranstaltungsformate festlegt sowie Projekte und Ideen identifiziert, die bis 2022 im Bergischen Städtedreieck auf unterschiedliche Weise präsentiert werden sollen.