Neue Effizienz zu Gast beim WFI Dialogue on Sustainability

23.11.2015

Beim diesjährigen Dialogue on Sustainability vom 20.-22. November 2015 an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Ingolstadt (WFI) war die Neue Effizienz durch ihre Projektleiterin Tijana Males vertreten. Passend zur Überschrift „digitalization meets sustainabilty“ gab es thematisch eine Fallstudie mit dem Titel „Smart Grids: Happy Power Hour“. Der Dialogue on Sustainability zählt zu den Vorreitern studentischer Konferenzen zum Thema Nachhaltigkeit im deutschsprachigen Raum.

 

Über 100 Studenten und Doktoranden aus unterschiedlichsten Fachrichtungen trafen sich an zwei Tagen, um über die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu diskutieren. Zwei Konzepte, die nebeneinander bestehen und beide Ihre Daseinsberechtigung haben, sollten konkret auf ihre gemeinsame Schnittmenge hin untersucht werden.

Der Austausch startete am ersten Tag mit einer Key-Note und Impulsreferaten. Zu Beginn wurde die Digitalisierung aus dem Blickwinkel des Finanzsektors und zu einem späteren Zeitpunkt aus der Perspektive von Softwareunternehmen facettenreich beleuchtet. In zweistündigen Workshops bot sich den Teilnehmern die erste Möglichkeit, aktiv mit zu wirken. Am Abend endete das offizielle Programm mit der Podiumsdiskussion. Dabei tauschten sich hochkarätige Redner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik rege mit dem Plenum zum Thema „Digital Disruption im Energiebereich“ aus. Im Anschluss ließ man den ersten Kongresstag bei einem nachhaltigen Abendessen begleitet durch eine Dinner Speech ausklingen.

Am zweiten Veranstaltungstag widmete man sich überwiegend den Fallstudien. Nachdem die Neue Effizienz bereits im vergangenen Jahr als Förderer der studentischen Veranstaltung aufgetreten ist, folgten wir ein weiteres Mal der Einladung zur insgesamt 5. Ausgabe des Dialogue on Sustainability (DoS). Kurzerhand übernahm unsere Kollegin Tijana Males die Konzeptionierung und Durchführung der Fallstudie. „Nach den positiven Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr in Ingolstadt haben wir uns auch in diesem Jahr für einen aktiven Beitrag entschieden. Mit einer Gruppe von 16 Teilnehmern wagten wir uns an die Fragestellung, wie ein dynamischer Tarif für Stromkunden im Unternehmen bessere Akzeptanz erfahren kann“, so Tijana Males.

Nach einer kompakten Einleitung, ging es in zwei Gruppen zur ersten Arbeitsphase. Die Bearbeitungsgrundlagen bildeten ein Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau und ein weiteres Unternehmen als metallverarbeitender Betrieb. Noch vor der ersten Mittagspause präsentierten die Gruppe einander erste herausgearbeitete Problematiken, um schließlich darauf aufbauend Lösungsvariationen abzuleiten. Der gesamte Kongress hat bei allen Beteiligten den Eindruck bestätigt, dass uns allen zukünftig noch einige Herausforderungen in einer zunehmend digitalisierten Energiewende begegnen dürften. Es geht letztlich um einen ganzheitlichen Ansatz.

Im Fazit bleibt, dass die Studenten und Doktoranden in Workshops, Cases und Challenges die Möglichkeit hatten, sich mit einer Zukunftsthematik auseinander zu setzten und voneinander und miteinander zu lernen. Dabei bot man ihnen ein entsprechendes Umfeld für einen ungezwungenen und bereichernden Dialog. Gleichzeitig konnten die Teilnehmer Kontakte knüpfen, sich mit Gleichgesinnten austauschen und aktiv Lösungsansätze erarbeiten.

Die Neue Effizienz bedankt sich besonders bei den Orga-Mitgliedern des Kongresses und den Teilnehmern der Case insgesamt.