WFI- Dialogue on Sustainability 2014: Neue Effizienz bei Konferenz zur Nachhaltigkeit

08.12.2014

In Ingolstadt ist Ende November der diesjährige WFI Dialogue on Sustainability erfolgreich zu Ende gegangen. Insbesondere der nachhaltig lebende Mensch der Zukunft bildete dabei den Mittelpunkt. Die Neue Effizienz hatte passend dazu die Case „Nachhaltige Energiekonzepte der Zukunft“ entwickelt und mitgebracht. Der Dialogue on Sustainability ist die größte studentische Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit im deutschsprachigen Raum. 

Insgesamt diskutierten 100 Teilnehmer, bestehend aus deutsch- sowie englischsprachigen Studenten und Doktoranden, über den „homo sustainabilitus“. Der Austausch bot an zwei Tagen mit sechs verschiedenen Formaten genau die richtige Plattform. Eingangs stimmte Marcel Brenninkmeijer mit der Eröffnungskeynote „Klimawandel und Auswirkungen auf die Stellung von Unternehmen“ die Zuhörer auf die Nachhaltigkeitsdebatte ein. Weiter folgten am ersten Konferenztag Impulsvorträge und Workshops. Das offizielle Programm endete mit der Podiumsdiskussion, an der hochkarätige Rednern gemeinsam mit dem Plenum über eine Nachhaltigkeit, die erwachsen werden muss, kontrovers diskutierten. Im Anschluss fand der ereignisreiche Tag bei einem leckeren Abendessen den perfekten Ausklang. 

Das neu gewonnene Wissen durften die Nachhaltigkeitsexperten unmittelbar am zweiten Konferenztag in den Cases aktiv einsetzen. Bereits bei ihrer Bewerbung für einen Platz beim Dialogue on Sustainability trafen die Studenten eine Vorauswahl. So freute sich die Neue Effizienz insbesondere auf eine stark interdisziplinäre Gruppe: Die Studienrichtungen der Betriebswirtschaft und der Ingenieurwissenschaften brachten Vertreter mit, genauso waren aber auch andere Fachrichtungen wie die der Raumplanung und der Politikwissenschaften mit dabei. 

Die bunte Mischung an TeilnehmerInnen machte sich nach einer kurzen Einführung sofort ans Werk. In zwei Arbeitsgruppen „Produktion und Produkte“ sowie „Gebäude und Infrastruktur“ erarbeiteten die Studenten anhand vorgegebener Leitfragen erste Lösungsansätze für innovative Geschäftsmodelle für eine Energiebranche der Zukunft.

„Besonders beeindruckend war das Engagement der Studenten, nach nachhaltigen Lösungsansätzen zu suchen. Dabei setzen alle gleichermaßen Wissen und Herzblut ein. Die Themen Energieversorgung und Mobilitätskonzepte fanden sehr guten Anklang“, bestätigt  Sonja Stracke, Projektleiterin für Effiziente Gebäude und Infrastruktur, im einem ersten Zwischenfazit.

Nach der verdienten Mittagspause stellten sich die beiden Gruppen ihre Ergebnisse gegenseitig vor. Schnell waren sich die Teilnehmer einig, dass die drei Schwerpunkte nachhaltige Geschäftsmodelle, innovative Mobilität und soziales Engagement ermittelt werden konnten. In der finalen Arbeitsphase wurden die Ergebnisse zu einer Gesamtpräsentation unter dem Motto ‚Die Stadtwerke und das Bananenkonzept’ zusammengetragen und anschließend von drei Studenten aus der Gruppe im Plenum vor 100 Teilnehmern und allen Referenten erfolgreich vorgestellt.

„Es freut uns sehr, dass uns in diesem Jahr sieben Studenten der Bergischen Universität begleitet haben. Das unterstreicht zum einen die gewachsene Kooperation zwischen dem An-Institut Neue Effizienz und der Bergischen Universität Wuppertal - und damit der Schwerpunktsetzung auf Nachhaltigkeit im Bergischen Städtedreieck – und hebt gleichzeitig die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Universität Ingolstadt School of Management hervor “, betont Tijana Males, Projektleiterin für Effiziente Produkte & Produktion.

Die Zusammenarbeit wird definitiv fortgesetzt. So wird die Neue Effizienz weiter an den Lösungsansätzen arbeiten und ihre Projekte zur Ressourceneffizienz mit den frischen Ideen anreichern. Die Neue Effizienz dankt besonders allen mitgereisten Studierenden aus Wuppertal sowie den Teilnehmern der Case insgesamt.

Weiter Informationen: http://www.denknachhaltig.de