Neue Effizienz beim Symposium Nospolis

19.02.2014

Unter dem Titel Nospolis richtete der Fachbereich Architektur der Bergischen Universität Wuppertal am 7. Februar in der Pauluskirche ein Symposium aus. An der Veranstaltung, bei der es um die Organisation, Gestaltung sowie die geteilte Verantwortung für künftige Stadträume ging, nahmen Jochen Stiebel und Caroline Hanses  der Neuen Effizienz teil.

Im Rahmen der Konferenz referierten und diskutierten unterschiedliche Experten aus Wissenschaft und Praxis miteinander. Neben einer Klärung grundlegender theoretischer Begriffe, gab es eine Auseinandersetzung mit den lokalen Einheiten von Städten und wie diese durch die Planung berücksichtigt und in Verwaltungshandlungen mit einbezogen werden können. Wesentliche Fragen waren, wie man von einer „Kultur der Kontrolle“ zu einer „Kultur des Ermöglichens“ kommen kann, welche Rolle die Kommune hier einnehmen muss und unter welchen Voraussetzungen sich die einzelnen „Zellen der Stadt“ selbstbestimmt erfolgreich entwickeln können. Abschließend ging es um die Zusammenarbeit von Verwaltung und Stadtgesellschaft. Beispielhafte Projekte, in denen Wert auf eine prozessuale Entwicklung gelegt und Gestaltungsansätze von Bürgern und Bürgerinnen berücksichtigt wurden, standen im Mittelpunkt. Deutlich wurde, mit welchen Instrumenten und Methoden die Verwaltung die städtische Entwicklung beeinflussen und trotzdem wesentliche Gestaltungsfragen Besitzern, Nutzern oder Anwohnern überlassen kann. 

Vor dem Hintergrund der Stadtentwicklung, ging es bei Nospolis darum, wie Räume kollektiv entwickelt und Ressourcen und Verantwortung geteilt werden können, um eine nachhaltige Entwicklung unserer Lebensräume sicherzustellen. Damit behandelte das Symposium ein hochaktuelles Thema, das auch für die Neue Effizienz von Interesse war.

Weitere Informationen unter nospolis.org.