Projekt

„Happy Power Hour II“ Dynamische Stromtarife für das Bergische Städtedreieck

Die Aufgabe

  • Clusteranalyse relevanter Prozesstypen
  • Verifizierung durch Feldtests
  • Dynamisierung weiterer Strombestandteile
  • Untersuchung der Kundenakzeptanz

Das Ergebnis

  • Minimierung der Strombezugskosten
  • Verringerung des Implementierungsaufwands
  • Methodenkoffer zur Steigerung der Kundenakzeptanz
  • Verbesserte Einbindung volatiler erneuerbarer Energien

Was wird gemacht?

Durch die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien mit entsprechenden Einspeisevolumen gewinnen intelligente Stromnetze an Bedeutung, welche der Volatilität des Stromangebotes durch gezielte Lastverschiebung und auch Vermeidung von Lastspitzen begegnen können. Nach der Identifikation von Lastverschiebungspotenzialen sollen relevante Prozesstypen zu Clustern zusammengefasst werden. 

Eine besondere Herausforderung stellt hierbei die Standardisierung im Bereich der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik dar. Gleichauf werden durch die Einführung dynamischer Stromtarife Abläufe und Prozesse im Unternehmen beeinflusst, sodass ein eigener Schwerpunkt auf die Kundenakzeptanz gelegt werden soll.

Industriepartner

  • Joh. Herman Picard GmbH & Co. KG
  • TIGGES Verbindungstechnik GmbH & Co. KG
  • Hawker GmbH
  • STAHLWILLE / EDUARD WILLE GmbH & Co. KG
  • Wupperverband, Körperschaft des öffentlichen Rechts
  • Muckenhaupt & Nusselt GmbH & Co. KG

Das Ziel

Das Bergische Städtedreieck soll eine führende Rolle beim Ausbau intelligenter Stromnetze mit ganzeinheitlichen Energiedienstleistungen übernehmen. Im Rahmen des Projektes „Happy Power Hour II – Aktivierung von Flexibilitätsoptionen mittelständischer Industrie anhand dynamischer Stromtarife zur Verringerung von Enegiebezugsksoten und Verbesserung der Integration Erneuerbarer Energien in das Energiesystem“ wird der deutschlandweit erste dynamische Stromtarif eingesetzt, welcher es den beteiligten Unternehmen ermöglicht, durch einen geringen Implementierungsaufwand ihre Energiekosten zu reduzieren. 

Das Forschungskonsortium „Happy Power Hour II“ besteht aus dem Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik der Bergischen Universität Wuppertal, WSW Energie & Wasser AG, NetSystem Netzwerk- und Systemtechnik GmbH, Neue Effizienz – Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz mbH sowie Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 1,3 Millionen Euro. „Happy Power Hour II“ wird von der Europäischen Union, aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

www.happy-power-hour.de  

/ Ansprechpartnerin

Tijana Males

Projektleiterin

0202 / 31 71 31 38

males(at)neue-effizienz.de

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