Auf dem Weg zu einer Smart City – 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Gast bei Codecentric in Solingen

28.02.2018

Mehr als 130 Teilnehmerinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung diskutierten am vergangenen Montag (19. Februar 2018) über digitale und nachhaltige Stadtentwicklung. Unter der Überschrift „Smart Cities – auf dem Weg zu einer digitalen und nachhaltigen Stadt“ haben die ZENIT GmbH aus Mülheim an der Ruhr und die Neue Effizienz zum Kongress bei der Solinger Codecentric AG eingeladen.

Es ist kein Zufall, dass der Kongress bei der Codecentric in Solingen stattgefunden hat. Das erst 2005 gegründete Unternehmen versteht sich als Vordenker für agile Softwareentwicklung und innovative Technologien mit heute 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Magazin Focus Business zeichnete die codecentric AG als Top-Arbeitgeber des Mittelstandes aus. Erst 2016 wurde die neue Zentrale unweit des Solinger Hauptbahnhofs bezogen. Vorstand Rainer Vehns lud in seinem Grußwort auch zur Besichtigung des neuen Gebäudes ein. Eine spannende Location also, um das Thema „Smart City“ zu diskutieren und voranzutreiben. Auf dieses Unternehmen sei Solingen besonders stolz, sagte Oberbürgermeister Tim Kurzbach in seinem Grußwort.

Die Digitalisierung der Städte ist in aller Munde. Dies zeigen Schlagworte wie Smart City, Digitale Stadt oder Digitale Modellkommune. Sie bietet neue Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen, Hochschulen, Kommunen sowie für Bürgerinnen und Bürger. Doch wodurch genau definiert sich eine smarte und intelligente Stadt? Über aktuelle Trends und Entwicklungen diskutieren Prof. Dr. Philipp Schepelmann (Wuppertal Institut, Wuppertal), Zerrin Börcek (Female Innovation Hub, Düsseldorf), Dr. Stefan Gärtner (Institut für Arbeit und Technik, Gelsenkirchen), Monika Gatzke (CPS.HUB / NRW, Wuppertal) und Jan Meese (Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik, Bergische Universität Wuppertal, Wuppertal).

Im zweiten Blick stellten Unternehmen beispielhafte Kompetenzen und Projekte vor. NAMEN Der Block zeigt beispielhaft, wie regionale Unternehmen eingebunden werden können, um auch die Regionale Wertschöpfung zu nutzen. Sören Högel (Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Wuppertal) stellte aktuelle Projekte wie den Blockchain-Handelsplatz Tal.Markt vor. Um das Forschungsprojekt zum Solinger Batterie-Oberleitungs-Bus ging es im Vortrag von Stephan J. Klein und Markus Bönninger (beide NetSystem Netzwerk- und Systemtechnik GmbH, Wuppertal). Jannik Hüls (Codecentric AG, Solingen/Münster) stellte die Kryptowährung IOTA vor, die insbesondere für das Internet der Dinge entwickelt wurde. Um Funknetze für eine Smart City ging es im Vortrag von Karsten Schmeling (brown-iposs GmbH, Bonn).

Im dritten Block stellten Tim Schüürmann (NRW.Europa/ZENIT GmbH) und Jochen Stiebel (Neue Effizienz) aktuelle Fördermöglichkeiten vor. Dabei konzentrierte sich Tim Schüürmann auf die europäische Ebene, insbesondere die EU-Forschungsförderung (Horizont 2020), sowie den Bund, während Jochen Stiebel insbesondere auf die Leitmarktwettbewerbe des Landes einging.

Die Veranstaltung zeigt bespielhaft, wie groß das Spektrum der relevanten Themen für eine Smart City ist. Wir freuen uns über das große Interesse am Thema und auf den weiteren Austausch! Nutzen Sie hierzu gerne:

Der Kongress ist die erste gemeinsame Veranstaltung von ZENIT und Neuer Effizienz. Die Angebote der beiden Institutionen ergänzen sich optimal, weshalb eine weitere Zusammenarbeit angestrebt wird. Das Innovationsnetzwerk GreenTec der Neuen Effizienz unterstützt und begleitet Unternehmen und Städte bei Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 oder Smart City mit Vernetzung, Veranstaltungen und Projektentwicklung. Mit NRW.Europa bietet die ZENIT GmbH u.a. Internationalisierungsunterstützung und Förderberatung. Bei der Suche nach Kooperationspartnern und Fördermitteln unterstützen wir gerne auch im Schulterschluss.

Für Fragen zum Thema oder den Kontaktdaten der Referentinnen und Referenten kontaktieren Sie gerne die Organisatoren: