Die kreislauffördernde Kommune in der Praxis

Projektvorstellung

Das Projekt „bergisch.circular“ unterstützt die Kommunen im Bergischen Städtedreieck dabei, interkommunales kreislaufförderndes Verwaltungshandeln zu entwickeln und zu etablieren. Das Projekt mit den Projektpartnern Stadt Remscheid, Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen, Stadt Solingen, Stadt WuppertalWuppertal Institut und Neue Effizienz wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Laufzeit vom 01.06.2021 – 31.05.2024 gefördert.

Die Etablierung einer echten Kreislaufwirtschaft ist zentrales Element einer ökologischen Modernisierung mit enormen Entwicklungs- und GestaltungspotenzialenEntscheidend ist die Entwicklung kreislauforientierter Verfahren, Strukturen und innovativer Ansätze, die zirkuläres Wirtschaften besonders auf regionaler und kommunaler Ebene garantieren. Das vom BMBF initiierte Förderprogramm RegionREGION.innovativ unterstützt in der zweiten Förderrunde regionale Verbünde bei Transformationsvorhaben hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und fördert bergisch.circular als eines von insgesamt sieben bundesweit ausgewählten Forschungsprojekten. 

bergisch.circular beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie interkommunale Verwaltungsstrukturen aussehen können und Kreislaufwirtschaft nachhaltig integrieren, um (wirtschafts-)strukturstärkende Effekte zu erwirkenIm Zeitraum von drei Jahren wird die Entwicklung, Testung und Optimierung kreislauffördernder interkommunaler Verwaltungsstrukturen anwendungsorientiert und kooperativ mit den drei kommunalen Verwaltungen durchgeführt. Der Fokus liegt dabei auf den Themen „Zirkuläres Bauen“, „Öffentliche Beschaffung“ und „Abfallvermeidung“. Weitere relevante Anspruchsgruppen wie die kommunalen Tochtergesellschaften und Eigenbetriebe werden intensiv in den Prozess eingebunden. Als Multiplikator*innen für regionale Kreislaufwirtschaft ermöglichen bei den Städten Wuppertal, Solingen und Remscheid eingerichtete Projektstellen das interkommunale Wissens- und Prozessmanagement. 

Diese Projektstellen werden von der Neue Effizienz als Projektkoordinator sowie dem Wuppertal Institut als Forschungseinrichtung unterstützt. Gemeinsam werden ein standardisierter Blueprint“ für kreislauffördernde (inter-)kommunale Verwaltungsstrukturen sowie Praxislösungen in den Bereichen „Zirkuläres Bauen“, „Öffentliche Beschaffung“ und „Abfallvermeidung“ entwickelt, um nachhaltig eine Übertragung auf andere Kommunen zu ermöglichen. Im gesamten Prozess sind weitere Beobachterkommunen – u.a. DortmundPirna, Kreis Wesel, Kreis Viersen und Mülheim an der Ruhr – integriert, um Anknüpfungspunkte für Transformationsprozesse in der eigenen Kommune anzustoßen und das Projektkonsortium hinsichtlich der Verstetigung des Transfers der Projektinhalte zu beraten. Durch die kooperative Begleitung zahlreicher assoziierter Partner, wie den Wirtschaftsförderungen Wuppertal, Solingen und Remscheid, der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Bergischen IHK und der Handwerkskammer Düsseldorf, erhält das Projekt zudem eine regionalwirtschaftliche Perspektive.  

Ziel ist es, Kommunen zu befähigen, interkommunales kreislaufförderndes Verwaltungshandeln zu entwickeln und zu etablieren. Dabei wird eine regionale Kreislaufwirtschaft durch interkommunale Zusammenarbeit anvisiert, um Synergien wie Werterhaltung durch regionale Stoffströme oder Skaleneffekte von Wissen und Maßnahmen zu nutzen und den Umgang mit Transformationsprozessen zu erleichtern.  

Das Forschungskonsortium

Das Bergische Forschungskonsortium, bestehend aus der Stadt Remscheid, der Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen, der Stadt Solingen, Stadt Wuppertal, dem Wuppertal Institut und der Neuen Effizienz hat es sich in den nächsten drei Jahren zur Aufgabe gemacht, regionale Kreislaufwirtschaft durch interkommunale Zusammenarbeit voranzutreiben.

Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen GmbH & Co. KG

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Stadt Remscheid

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Stadt Solingen

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Stadt Wuppertal 

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Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH 

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Neue Effizienz gemeinnützige GmbH

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Ansprechpartner*innen

Sie haben Fragen zum Projekt oder interessieren sich für weiterführende Informationen? Sprechen Sie uns gerne an.

Jochen Stiebel

Projektleiter

0202 96 35 06-10

stiebel(at)neue-effizienz.de

Anna Mader

Projektkoordinatorin

0202 96 35 06-63

mader(at)neue-effizienz.de

Niklas Wirtgen

Projektmitarbeiter

0202 96 35 06-65

wirtgen(at)neue-effizienz.de

Johanna Liedtke

Projektassistentin

0202 96 35 06-63

liedtke(at)neue-effizienz.de