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Circular.Culture

Was bleibt nach einer Ausstellung? Oder von einem Bühnenbild nach den Aufführungen? Kunst und Kultur sind schnelllebig und schaffen Welten für den Moment. Dadurch wird aber auch viel Material produziert, das oft schon nach kurzer Zeit im Sperrmüll endet. Die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft – effiziente Ressourcennutzung, Wiederverwendung und Teilen von Material – bieten dabei nicht nur ökonomische Vorteile, sondern sind auch eine wichtige Grundlage für eine dekarbonisierte, zukunftsfähige Kulturszene. Circular.Culture hat das Ziel, den ressourcenschonenden Umgang mit Materialien innerhalb der Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen städteübergreifend zu stärken und weiterzuentwickeln und dabei dir wirtschaftlichen Potenziale auszuloten. 

projektziel

Im Mittelpunkt von Circular.Culture steht der Aufbau von Strukturen, die Kreislaufwirtschaft in der Kultur ermöglichen: Regionale Materialdepots mit tragfähigen Betreibermodellen sollen in NRW etabliertwerden, um Material aus und für Kulturinstitutionen und die Freie Szene zugänglich zu machen.Eine digitale Plattformsoll ergänzend entstehen und dabei helfen, vorhandene Materialien sichtbar zu machen sowie ihre Nutzung für kommende Projekte und Produktionen zu erleichtern. 
Bildungsangebote und eine wissenschaftliche Begleitung unterstützen den Wissensaustausch zwischen Kultur- und Stadtakteur:innen.Während der dreijährigen Projektlaufzeit soll soein Netzwerk entstehen, das Kreislaufwirtschaft dauerhaft in der Kunst- und Kulturszene NRWs verankert. 

Projektpartner:innen

„Circular.Culture“ wird gefördert durch das EFRE-Programms »Circular Economy – CircularCities.NRW« gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und kofinanziert von der Europäische Union. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsvorhaben des NRW.KULTURsekretariat (Projektkoordination), Stadt Köln, Theater Bonn und der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH. Weiterem assoziierte Projektpartner sind: atelier automatique, Stadt Münster, Kulturbüro der Stadt Wuppertal, Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien, Pina Bausch Zentrum, NRW.Energy4Climate, Wuppertal Institut sowie die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe mit ihrer Initiative kulturklima.

Ansprechpartner:innen