Das Pina Bausch Zentrum wird grün

Urban Wilderness

Ein lebendiger Ort der Gemeinschaft und der Begegnung soll entstehen – ein Raum zum Pflanzen, Bauen, Tanzen, Spielen, Experimentieren und Forschen. Gemeinsam mit Bürger*innen möchten wir herausfinden, wie öffentliche Räume ausschauen, an denen Mensch und Natur sich wohlfühlen.

Mit dem Pina Bausch Zentrum entsteht ein internationaler Kunst- und Kulturort im denkmalgeschützten Wuppertaler Schauspielhaus. Es versteht sich als offener Ort für Stadtgesellschaft, Bildung und Kultur und bietet dadurch einen besonderen Anknüpfungspunkt für das Projekt.

URBAN WILDERNESS ist ein temporäres Modellprojekt der Neuen Effizienz und des Pina Bausch Zentrums – gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Das Mitmachexperiment findet vorläufig zum großen Umbau des Zentrums statt. Hier wird gepflanzt, gebaut, ausprobiert, verworfen und neu gedacht. Es geht um Begrünung, aber auch um neue Formen des Zusammenlebens in der Stadt. Und um die Frage: Wie gestalten wir unsere Stadt gemeinsam?

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Vorgehen

Das Modellprojekt Urban Wilderness beschäftigt sich mit nachhaltiger Quartiersentwicklung. Auf dem versiegelten Vorplatz des Pina Bausch Zentrums wird ein modellhaftes, partizipatives Reallabor entwickelt. Im Mittelpunkt stehen ökologische Aufwertung, soziale Teilhabe und kulturelle Vermittlung. 

Urban Wilderness verbindet Klimaanpassung, Partizipation und Kultur und setzt dabei auf  Co-Design-und Co-Governance-Prozess, bei dem Bürger*innen zu Mitgestaltenden werden. Es konzentriert sich bewusst auf Konzept, Erprobung, Evaluation und Transfer, nicht auf bauliche Investitionen.

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Zentrale Herausforderung 

Der Ort um das Pina Bausch Zentrum ist klimaempfindlich versiegelt und dadurch besonders anfällig für Hitze und Hochwasser.Er bietet geringe Aufenthaltsqualität, bei gleichzeitig hoher städtebaulicher und kultureller Bedeutung. Für eine nachhaltige Entwicklung fehlt bisher ein integrierter, partizipativer Ansatz. 

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Vorgehen

  1. Aufbau einer engagierten Bürgergruppe für die grüne Gestaltung
  2. Erprobung von Klimaanpassungen vor Ort – von Begrünung bis Beschattung. in enger Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, Verwaltung, Kultur und Bildung
  3. Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Klimamodule
  4. Künstlerische Interventionen, die neue Perspektiven auf ökologische Entwicklungen eröffnen
  5. Entwicklung eines Open-Source-Toolkits mit erprobten Maßnahmen für andere Kommunen und Initiativen
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Projektziel

Ziel ist es, einen stark versiegelten und ungenutzten öffentlichen Raum klimaresilient und biodivers zu einem Modellraum nachhaltiger Quartiersentwicklung zu entwickeln – zu einem Ort der Teilhabe und Stadtgesellschaft. Urban Wilderness konzentriert sich auf methodische, partizipative und evaluative Elemente – nicht auf bauliche Investitionen. Geplant sind eine temporäre Begrünung und Angebote zur Aktivierung des großen öffentlichen Platzes vor den eigentlichen Baumaßnahmen.

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Was bisher geschah:

  • 16.04.2026: Auftaktveranstaltung
    Gemeinsam mit Bürger*innen wurden Ideen und Visionen für den Vorplatz gesammelt. Begleitet wurde die Veranstaltung von Alexander Römer von Constructlab und Diego Gardón die mit ihrer Expertise in partizipativer Gestaltung und Ethnobotanik.
  • 4.05.2026: Erstes Treffen des Grünkollektivs
    Nach der Auftaktveranstaltung bildete sich eine Gruppe von engagierten Bürgern*innen die gemeinsam mit uns die Vision voranbringen möchten. Wir treffen uns alle zwei Wochen. Wer sich anschließen möchte ist herzlichst Willkommen!
    Weitere Termine finden Sie hier.
  • 9./10.05.2026 Platz nehmen! 
    Am 9. & 10. Mai jeweils 10 bis 18 Uhr wurde der Vorplatz des Pina Bausch Zentrums in Wuppertal gemeinsam gestaltet!  Zusammen mit Constructlab entstanden neue Sitzmöglichkeiten, die die bestehenden Bänke auf dem Platz erweitern.